Die Macht der Intuition

Aktualisiert: 12. Dez 2018

Und wie emotionale Intelligenz auf intuitives Wissen zugreift und effektives Handeln beschleunigt.


Die Freiheit zu handeln, hat drei Stützfeiler: Ihr Wissen mit Einstellungen und Fähigkeiten. Sie lenken dadurch die Macht der Gewohnheit in ein ergebnisorientiertes Handeln um. Das beruht nicht auf Zufall oder einer Bestimmung. Ohne aktives Handeln wird unser Potential an Talenten, Vorzügen, Möglichkeiten nicht sichtbar werden. Der Erfolg wird nicht von Dauer sein. Wir reden hier nicht vom kurzweiligen Glücke oder schnellem Erfolgsgefühl. Es geht darum, aus innen heraus zu leben und damit erfüllter im Leben zu werden. Wenn man sich nicht gerne hat, wird Ihre Unzufriedenheit immer durchschimmern. Wer etwas dagegen unternehmen will, hat viele Möglichkeiten.


Kratzen Sie nicht nur an der Oberfläche mit Wohlfühlübungen. Fixieren Sie sich nicht am analytischen Verstand, öffnen Sie sich mehr für Ihr ganzes Potential, ohne sich einzuengen. Das Ziel heisst Kohärenz, die Einheit von Denken, Fühlen und Handeln. Der Verstand neigt dazu, die alten Rezepte aus der Vergangenheit für aktuelle Probleme einsetzen zu wollen. Erst durch Schmerz oder Freude werden Sie Ihre Gewohnheiten aus alten Schuhen und Kleidern ausziehen und durch brauchbare austauschen wollen. Effektive Rituale können uns dabei helfen. Wahrnehmungstechniken, Achtsamkeits- und Dankbarkeitsübungen erfordern in der Anfangszeit mehr Disziplin als vielen lieb ist. Die regelmässige Einstimmung erlaubt uns schnelleren Zugriff auf unser intuitive Wissen. Wenn wir vieles zu wichtig nehmen, verursacht das starke Gefühle, die unsere Wirklichkeit verzerren. Alles was uns in die Vergangenheit zwingt oder eine zu grosse Zukunftsangst auslöst, ist kontraproduktiv. Wir sollten versuchen, das zu beeinflussen, was sich auch beeinflussen lässt.


Das analytische lineare Denken mit Sitz der Sprache, Vernunft und der Logik gehört zur mentalen Intelligenz (IQ). Laut Forschung ist die enge Beziehung zur physischen Intelligenz (PQ) unseres Körpers nicht von der Hand zu weisen. Darunter sind nebst Selbstheilungskräfte auch die Körperintelligenz und -Gedächtnis wie das unmittelbare Gefühl einer Vorahnung oder einfach zu wissen zu verstehen. Emotionale Intelligenz hat mehr mit Selbstwahrnehmung, sozialer Empfindsamkeit, Empathie und Kommunikation zu tun. Erst die erweiterte intuitive Fähigkeit erlaubt uns, ganzheitlich im Denken und Fühlen zu werden, da wir dann beide Gehirnhälften gewinnbringend nutzen können. Die Forschung selbst zeigt auf, dass für den beruflichen wie privaten Erfolg emotionale Intelligenz doppelt so wichtig ist wie kognitive Fähigkeiten. In einer Wissensgesellschaft werden gerade diese Kompetenzen am Meisten beansprucht. Es führt uns zu guten Beziehungen. In einer guten Interaktion und Win-Win-Situationen kommen wir schneller und effektiver zum Ziel. Führungsaufgaben werden dadurch leichter bewältigt. Sie gibt uns Orientierung, wenn wir beginnen, unsere Intelligenz ganzheitlich und sinnvoll zu nutzen. Unser Gewissen wird zum Unterstützer, wenn wir zusätzlich die richtigen Werte leben und universal gültige Prinzipien befolgen. So müssen wir auch nicht mit Supercomputern konkurrenzieren. Unsere Überzeugungen und Werte leben in unseren Handlungen.


Das neue Bündnis im Denken und Fühlen wird Sie mit Ihrer neu gewonnen Tatkraft tiefgreifend verändern. Sie werden zuversichtlicher, mutiger und durch Ihre innere Stärke gewinnen Sie an Sicherheit. Die wahre Kunst ist, alte Gedanken immer weniger aufkommen zu lassen, durch neue Erfahrungen zu ersetzen und mit Leidenschaft im hier und jetzt zu leben. Führung entsteht aus Entscheidungen und unserer erweiterten Komfortzone mit Vision (IQ), Disziplin (PQ), Leidenschaft und Gewissen (EQ). Wenn Sie zu stark von außen gesteuert werden, verlieren Sie Ihre kreative Energie. Sie werden zu einer Teilpersönlichkeit, die in der Mittelmäßigkeit versinkt. Vertrauen Sie der leisen Stimme Ihres Gewissens und setzen Sie die richtigen Prioritäten in Ihren Tagesplänen.Wir müssen also ehrliche Innenschau üben müssen, um eine höhere Stufe zu erreichen, wo grosses Gelingen kann und die Kräfte für unsere wirklichen Leidenschaften entfesselt werden:

  1. Sich selbst erkennen, verstehen (Potential) und mit klaren Muss-Zielen Energie freisetzen

  2. Handlungsfähigkeit: Alle unnötigen Störfaktoren ausmerzen, Minimierung aller Kann-Ziele

  3. Sich selbst beherrschen mit Hauptfokus aufs Wesentliche in allen wichtigen Bereichen des Lebens, Tatkraft durch Mut und Disziplin

  4. Synergien erkennen, nutzen und neuen Umgang in Beziehungen pflegen

  5. Empfangen, sich selbst geben und gönnen können mit Wertschätzung und Selbstliebe

Gefühle in Werten wie Gerechtigkeit, Ehrlichkeit, Respekt oder Beitrag sind immer zeitlos gültig. Es schenkt uns etwas umfassenderes als nur nach dem kurzfristigen Lustprinzip zu funktionieren. Die innere Würde ist etwas grundlegendes. Wir legen unsere Vorurteile ab, wahren Respekt für andere und setzen unseren Willen für etwas Gutes und Grösseres ein. Gandhi hat das selbst auf den Punkt gebracht, was uns nicht glücklich machen kann: Reichtum ohne Arbeit, Vergnügen ohne Gewissen, Geschäfte ohne Moral, Wissenschaft ohne Humanität, Frömmigkeit ohne Opferbereitschaft, Politik ohne Prinzipien. Das eine funktioniert nicht wirklich ohne das andere.

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