Die Macht der Gewohnheit

Aktualisiert: 27. Dez 2018

Und was die treibenden Kräfte dahinter sind.



Aus dem Traum der alten Gewohnheiten aufzuwachen, ist gar nicht so einfach. Der Hamsterrad der Arbeit und des Alltags holt uns immer wieder ein. Die Abhängigkeiten wachsen mit den ständigen Sorgen um uns. Auch deshalb wählen viele den Weg zur Mittelmässigkeit. Dabei wird mit einer solchen Lebenseinstellung das menschliche Potential erstickt und wir verkümmern in einer Arbeit, die uns niemals glücklich machen kann. Unser schlechtes Gewissen reicht hier nicht aus. Die Realität ist vielschichtiger. Die Forschung hat hierzu viele verblüffende Resultate geliefert. Unser Verstand erschafft die Realität ständig neu. Die Gegenwart bzw. die Ereignisse werden immer im Rückblick als wertvoll oder sinnvoll empfunden. So kann es sein, dass ein schönes Ereignis in unserer Erfahrung auf einmal verblasst und anders bewertet wird. Verhalten wir uns reaktiv und passiv, sehen wir uns eher als Opfer der Umstände. Wir sind jedoch gar nicht so fremdbestimmt wie wir meinen. Auch wenn wir uns stark nach Aussen orientieren und die Erwartungshaltung vieler bedienen, sei es nur, die Träume unserer Eltern in uns weiterleben zu lassen. Die Welt entsteht durch unsere Wahrnehmung, beeinflusst von Gefühlen und Denkweisen. Die Bewegung von Materie und Zeit mit allen Ihren Ursachen und Wirkungen öffnet uns ständig neue Möglichkeiten und Räume auf der Bühne unseres Lebens. Unsere Gedanken und Gewohnheiten rufen spezifische Verhaltensmuster hervor und beeinflussen dadurch wie effizient und effektiv die Resonanz sein wird. Es geht nicht darum, ständig gegen die Welt zu kämpfen. Es geht darum, die eigene Welt der Einstellung zu verändern, um bewusster zu wählen und zu entscheiden.


Niemand von uns kommt bereits als erfolgreicher Mensch auf die Welt. Wir eignen uns Glaubensmuster an, die keinen Sinn machen. Wir suchen immer den schnellen Erfolg und lernen nicht, langfristig erfolgreich zu werden. Viele leiden bereits in der Kindheit am Selbstwert. Es fehlt Ihnen an Selbstvertrauen, der Fähigkeit, sich selbst wirklich zu vertrauen. Das Lebenshorizont wird uns nicht gezeigt. Wir glauben immer weniger daran, etwas bewirken zu können. Die Wirksamkeit und Überzeugungskraft muss wieder zurück erobert werden. An was wollen Sie sich in der Stunde des Todes zurückerinnern? Was würde Sie am Meisten Stolz machen? Befreien wir uns von der Opfermentalität und Kultur der Schuldzuweisungen. Wir sind mehr als nur ein Produkt unsere Vergangenheit und unserer Gene. Sie haben es in der Hand, selbst zu bestimmen wie Sie und für was Sie sich entscheiden. Fühlen wir uns schlecht und sind auch physisch nicht so fit, wird auch die aktuelle Situation unbefriedigend empfunden. Somit sind wir auch nicht frei im Denken und im Reagieren. Wir vergleichen uns ständig, sind unter Konkurrenzdruck und sehen überall Fehler und Missstände. Mit dieser Denk- und Sichtweise ist es schwieriger, die Initiative zu ergreifen, effiziente und effektive Lösungen zu finden. Die Hindernisse und Widerstände werden grösser wahrgenommen als sie wirklich sind. Weder Überforderung durch grosse Erwartungen oder der Druck, ein Ziel so schnell wie möglich erreichen zu wollen, hilft Ihnen hierbei. Das Hier und Jetzt besitzt die grösste Vitalität. Machen Sie Ihre einzelnen Tage zum Erfolg. Unterschätzen Sie nicht die kleinen Handlungen. Wie starten Sie Ihren Tag? Machen Sie zwischendurch kleine Pausen? Hätten Sie jetzt nicht etwas sinnvolleres gemacht? Brechen Sie die Wegstrecke zum Erfolg in kleinere erreichbare Einzelteile. Der Erfolg von guten Gewohnheiten und Automatismen wächst im Detail und in den kleinen Dingen des Alltags.


Konzentrieren Sie sich auf Aktivitäten, die Sie wirklich beeinflussen können und wichtig für Sie sind. Sie können dadurch den Raum Ihres Einflussnehmens vergrössern. Viele müssen zuerst erkennen, dass Sie die Fähigkeit haben, mit Ihrer Reaktion zu entscheiden und zu bestimmen. Wir limitieren uns selbst, indem wir ohne grosse Selbstwahrnehmung vom Reiz direkt in die Reaktion übergehen. Es braucht Mut, die Situation zu verändern und Verantwortung für unsere Handlung zu übernehmen. Der Wunsch alleine genügt nicht. Orientieren Sie sich immer am gewünschten Ergebnis und ändern Sie so den Raum Ihrer Wahrnehmung. Der bewusste Entschluss und das tiefgreifende Verstehen bedeutet auch ein Handeln danach.

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